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Pflege von Angehörigen

Pflege von Angehörigen ist oftmals etwas, womit die Leute plötzlich konfrontiert werden ohne sich darauf vorbereiten zu können. Es sind meist unerwartete oder sich hinziehende Prozesse die den Menschen zur Pflegebedürftigkeit führen. Doch was führt zur Pflegebedürftigkeit? Was gehört dazu und ab wann ist es sinnvoll sich Hilfe zu holen?

 

Was führt zu Pflegebedürftigkeit?

Wie bereits erwähnt sind es entweder plötzliche Schicksalsschläge oder sich hinziehende Prozesse. Bei plötzliches Schicksalsschlägen spricht man beispielsweise von Schlaganfällen welche zur Pflegebedürftigkeit führen können. Aber auch Unfälle welche eine Lähmung oder eine folgenschwere Hirnblutung von sich tragen gehören dazu. Auch eine Reanimation nach beispielsweise einem Herzinfarkt kann in seltenen Fällen zu hoher Pflegebedürftigkeit führen. Bei den sich hinziehenden Prozessen kann die Ursache altersbedingt sein. Wie beispielsweise Demenz. Aber auch plötzliche Schicksalsschläge können sich in sich hinziehende Prozesse verwandeln wie beispielsweise die Diagnose ALS oder andere Krankheiten die auf Zeit großen Schaden anrichten.

 

Was gehört zu Pflege von Angehörigen dazu?

Wichtig ist, dass man zuerst die Situation analysiert. Menschen mit schweren Schicksalsschlägen wie sie sich bei Unfällen ereignen können brauchen erst einmal Zeit, die Situation zu begreifen. Daher suchen sie meist Halt in ihren Angehörigen, ihrer Religion oder ähnliches. Jeder Pflegebedürftige verarbeitet sein Schicksal unterschiedlich, was natürlich auch zu einer Persönlichkeitsveränderung führen kann. Davon sollten Sie sich aber keine Angst machen lassen. Informieren sie sich am besten zuerst online über die Krankheit. Anschließend ist ein persönliches Beratungsgespräch mit einem Experten zu empfehlen, welche man beispielsweise bei Pflegedienste oder Krankenkassen finden kann. Pflegedienste bemühen sich jedoch meist um die Aufnahme von Patienten und Krankenkassen achten größtenteils nur darauf, dass es aus finanzieller Sicht nicht zu teuer wird, für die betroffene Krankenkasse. Daher ist ein Beratungsgespräch bei so genannten Pflegestützpunkten am empfehlenswertesten. Solche finden sie normalerweise bei ihrem örtlichen Landratsamt. Lassen sie die Situation auch nicht zu 100% ihr Leben kontrollieren. Sie sollten nicht darunter leiden müssen ihren Angehörigen oder ihre Angehörige zu pflegen. Sie brauchen auch weiterhin einen Ausgleich wie zum Beispiel ein Hobby oder regelmäßiges Treffen mit ihren Freunden.

 

Ab wann ist es sinnvoll sich Hilfe zu holen?

Sobald sie merken, dass sie zu sehr mit der Pflege ihres Angehörigen belastet sind oder ihre eigenen Interessen plötzlich zweitrangig sind dann scheuen sie sich nicht davor Hilfe zu holen. Von dem Pflegegeld, welches sie erhalten, werden sie auch nicht reich und es ist auch keine Schande sich Hilfe in Form eines zweiten Angehörigen, Freundes oder eines Pflegedienstes zu holen. Im Gegenteil. Es wäre eher fahrlässig, wenn sie durch fehlende Unterstützung ihre psychische/physische Gesundheit gefährden oder die des Patienten. Versuchen sie daher es sich sehr schnell einzugestehen, wenn sie Hilfe brauchen und versuchen sie ebenfalls schnell zu begreifen, dass sie mit der Situation nicht allein sind.

 

Pflegegrad 5: